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Tod im weißen Häubchen Roman (Rezension)

Tod im weißen Häubchen Roman (James, Phyllis D.: )Wunderlich Taschenbuch Verlag, Reinbek bei Hamburg, 1999, ISBN 3-499-26123-5, 440 Seiten, zum Preis von 12,00 DM / 88,00 ÖS Rezension von: Hans Küpper Schülerinnen Nightingals „Wenn eine Erklärung unmöglich ist, muß das
25. Mai 2013 durch
Tod im weißen Häubchen 
Roman
 (Rezension)
Andreas Lauterbach

Tod im weißen Häubchen Roman (James, Phyllis D.: )

Wunderlich Taschenbuch Verlag, Reinbek bei Hamburg, 1999, ISBN 3-499-26123-5, 440 Seiten, zum Preis von 12,00 DM / 88,00 ÖS

Rezension von: Hans Küpper

Schülerinnen Nightingals „Wenn eine Erklärung unmöglich ist, muß das Unwahrscheinliche als Wahrheit gelten. Irgendwer hat das einmal gesagt. Chesterton vielleicht? Schwestern bringen sich nicht gegenseitig um. Auch keinen sonst, was das betrifft“, erklärt Oberschwester Gearing gegenüber Kriminalrat Adam Dalgliesh vom Scotland Yard. Wie dem auch sei – die beiden Schwesternschülerinnen sind tot und der Kriminalrat ermittelt im Nightingale-Haus in dem die Krankenpflegeschule des John-Carpendar-Krankenhaus untergebracht ist. Das der erste Mord in Anwesenheit (quasi unter Aufsicht) der Inspektorin für Krankenpflegeschulen bei der Allgemeinen Schwesternaufsicht stattfindet, führt nicht zu seiner schnellen Aufklärung. Die Verhältnisse im John-Carpendar sind verwickelt und selbst Kriminalrat Dalgliesh gerät in Gefahr. Für ihren Kriminalroman „Shroud for a Nightingale“ wurde P.D. James mit dem Edgar Allan Poe Award ausgezeichnet. In der Übersetzung von Wolfdietrich Müller ist der Roman in Deutschland unter dem Titel „Tod im weißen Häubchen“ im Wunderlich Taschenbuch Verlag erschienen. P.D. James ist eine der „Queens of Crime“ der englischen Literatur. Sie war in einem Krankenhaus tätig, bevor sie in der Kriminalabteilung des britischen Innenministeriums arbeitete. Kenntnisreich verbindet P.D. James klassische Krimi-Elemente mit dem „bösen Spiel der Macht“ an einem englischen Provinzkrankenhaus und dessen Krankenpflegeschule. Ihre dichten Personenbeschreibungen der Schwesternschülerinnen, der Oberin Mary Taylor sowie der Oberschwestern oder des Chirurgen Stephen Courtney-Briggs sind kleine Meisterwerke der Krimi-Literatur und kommen einem seltsam bekannt vor. „In einem Krankenhaus breitet sich der Klatsch durch eine Art Osmose aus. Man kann sich oft nicht mehr erinnern, ob einem der neueste Skandal berichtet wurde; man bekommt ihn einfach mit“, erklärt die Oberin dem Kriminalrat die Situation. Das Krankenhaus als Ort des Verbrechens? P.D. James Roman „Tod im weißen Häubchen“ ist nicht nur für KrimiliebhaberInnen eine äußerst anregende Lektüre, sondern für alle „Schülerinnen Nightingals“.
Spitalfinanzierungsmodelle für die Schweiz (Rezension)
Spitalfinanzierungsmodelle für die Schweiz (Oggier, Willy:)Verlag Paul Haupt, Bern, Stuttgart, Wien, ISBN-Nr: 3-258-06073-8, DM 65,–, CHF 58.–, ATS 475.– http://www.haupt.ch Rezension von: Katrin Althaus, Zürich Die Kostensituation im schweizerischen Gesundheitswesen zwin