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Codieren Sie aussagekräftige Textstellen, entwickeln Sie Ober- und Unterkategorien und beschreiben Sie die Bedeutung Ihrer Codes. Belege und Interpretation bleiben unterscheidbar.
| Arbeitsschritt | Was Sie in LIVIA bearbeiten | Was daraus entsteht |
|---|---|---|
| 1 · Frage & Recherche | Forschungsfrage formulieren, Suchläufe auswählen und Datenbanken, Suchstrings, Filter, Zeiträume und Screening ergänzen. | Ein bearbeitbarer Methodentext mit Suchnachweisen. Fehlende Angaben bleiben als Lücken erkennbar. |
| 2 · Quellen prüfen | Kernaussage, Zusammenfassung, Methode, Setting, Qualität und Grenzen jeder Quelle festhalten. | Ein begründeter Literaturbestand statt einer unkommentierten Sammlung. |
| 3 · Belege & Codes | Textstellen mit eigenen Gedanken verbinden, Kategorien definieren und in einem Codebaum ordnen. | Eine qualitative Auswertung, deren Belege beim Ausgangstext bleiben. |
| 4 · Quantitativ auswerten | Dokumente als Fälle auswählen, Variablen erfassen und Begriffe oder Kategorien textübergreifend zählen. | Matrizen, deskriptive Kennzahlen und dokumentierte Zählregeln. |
| 5 · Schreiben & Teilen | Methoden, Literatur und Ergebnisse in Evidence Twins zusammenführen, bearbeiten und als Word-Dokument exportieren. | Ein gegliederter Bericht, der sich fachlich prüfen, weiterentwickeln und im vorgesehenen Freigaberahmen teilen lässt. |
Bewertung und eigene Interpretation stehen sichtbar neben den bibliografischen Angaben. Auch Einschränkungen, fehlende Volltexte und offene methodische Fragen gehören zur Dokumentation.

Codieren Sie aussagekräftige Textstellen, entwickeln Sie Ober- und Unterkategorien und beschreiben Sie die Bedeutung Ihrer Codes. Belege und Interpretation bleiben unterscheidbar.
Hinterlegen Sie Text, Zahlen, Ja/Nein-Werte, Datum, Auswahl- und Mehrfachauswahlfelder sowie ordinale Skalen. Fehlende Werte sind nicht automatisch null.
Vergleichen Sie Häufigkeiten in einer Dokument-Begriffs-Matrix, betrachten Sie Fundstellen im Kontext und übernehmen Sie geeignete Ergebnisse in Variablen.

Review erstellen und Literaturanalyse ausformulieren. Projektqualität dokumentieren und Projekte teilen.

Führen Sie Literaturüberblick, Recherchemethode, qualitative und quantitative Ergebnisse zusammen. Der Editor unterstützt Formatierung, Gliederung und ein verlinktes Inhaltsverzeichnis.
Übernehmen Sie veränderte Projektdaten über „Update“. Prüfen Sie dabei Ihre eigenen Textänderungen; eine automatische Neuberechnung ist kein fachlicher Review.
Exportieren Sie den bearbeiteten Stand als Word-Dokument und nutzen Sie die vorgesehenen Projektfreigaben. Prüfen Sie vor einer Weitergabe personenbezogene Daten und Nutzungsrechte.
Nein. Die Art der Arbeit hängt von Forschungsfrage, Protokoll, Suchabdeckung, Auswahl und Bewertung ab. LIVIA hilft, diese Entscheidungen festzuhalten. Ein Methodentext oder ein PRISMA-orientiertes Flussdiagramm ersetzt kein vollständig durchgeführtes Review.
Ja. Zusätzlich zum CareLit-Suchverlauf lassen sich externe Suchläufe methodisch dokumentieren. Wählen Sie die Datenbanken nach Fragestellung und Fachgebiet; eine einzige Quelle ist nicht für jede Review-Frage ausreichend.
Sie beschreiben den untersuchten Textkorpus unter den gewählten Regeln. Textlänge, Synonyme, Negationen und Dokumenttyp beeinflussen das Ergebnis. Prüfen Sie Fundstellen und interpretieren Sie Unterschiede nicht automatisch als Bedeutung oder Evidenzstärke.
Unvollständige Angaben dürfen als Entwurf bestehen bleiben. Vor Abgabe oder Veröffentlichung prüfen Sie Suchnachweise, Qualitätsurteile, Ergebnisse, Zitate und Rechte. Volltexte und Modulzugang richten sich nach Ihrer Berechtigung.
Lernen Sie LIVIA an Ihrem Studien-, Lehr- oder Forschungsprojekt kennen.