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Prochaska - IT im Gesundheitswesen


 
  
 Prochaska, E.IT im GesundheitswesenMit Fokus PflegeFakultas, Wien, 2019, 144 S., 19,40 €, ISBN 978-3708918112
 Es gibt keinen Arbeitsplatz im Gesundheitswesen, an dem der Beschäftigte sich nicht mit Datenverarbeitung auseinandersetzen müsste. Spätesten
20. Juni 2019 durch
Prochaska - IT im Gesundheitswesen
Andreas Lauterbach
Prochaska
 
Prochaska, E.
IT im Gesundheitswesen
Mit Fokus Pflege
Fakultas, Wien, 2019, 144 S., 19,40 €, ISBN 978-3708918112

Es gibt keinen Arbeitsplatz im Gesundheitswesen, an dem der Beschäftigte sich nicht mit Datenverarbeitung auseinandersetzen müsste. Spätestens das Inkrafttreten der EU-Verordnung 2016/679 – Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) – dürfte dem Letzten klargemacht haben, dass er sich am PC/Tablet/Smartphone auf vermintem Gebiet bewegt. Insofern ist eine aktuelle Publikation zu IT im Gesundheitswesen mit Fokus auf die Tätigkeit der Pflege grundsätzlich zu begrüßen.

Die Autorin ist Informatikerin und im Department Technik der FH Campus Wien forschend und lehrend tätig.

Das vorliegende Buch ist in 9 Kapitel gegliedert:
• Einführung
• Grundlagen
• Informationssysteme
• Elektronische Gesundheitsakte
• Telemedizin/eHealth
• mHealth
• Informationssicherheit
• Big Data im Gesundheitswesen
• Ethik.
Ein recht umfangreiches Literaturverzeichnis sowie Informationsseiten im Internet runden das Buch ab.

Die Lektüre des Buches hinterlässt einen zwiespältigen Eindruck:
• Für den potenziellen Interessenten aus Deutschland, ist anzumerken – dies ist selbstverständlich keine Kritik – , dass die Autorin in Österreich tätig ist und ihre Ausführungen auf die Situation/Rechtslage in Österreich abheben. Die DGSVO gilt natürlich in ganz Europa; gleichwohl gibt es länderspezifische Unterschiede. Zudem bezieht sich die Autorin auch auf andere nur in Österreich geltende Regularien, ohne dass dies immer deutlich würde (z.B. Verweis auf das Ärztegesetz; s.77). Ebenso wird gelegentlich auf die Situation in Deutschland Bezug genommen – etwas verwirrend.
• Dass die Themen, die das Inhaltsverzeichnis umfasst, werden nur sehr oberflächlich angerissen. Der ansatzweise kundige Leser erahnt dies allerdings bei gut 130 Seiten im Taschenbuchformat (12x19 cm) schon vor der Lektüre.
• Der Fokus Pflege wird – sieht man von sieben Seiten zur elektronischen Pflegedokumentation einmal ab – nicht wirklich erkennbar.

Die Verkürzung umfasst zwei Aspekte:
• Zum einen werden vor allem im Kapitel über die Grundlagen komplizierte Sachverhalte (z.B. HL7-Schnittstelle; S.28) auf einer knappen Seite abgehandelt.
• Im Kapitel mHealth werden einige für Laien zugängliche Gesundheits-Apps vorgestellt. Es werden zwar sinnvolle Checklisten zur Beurteilung von angebotenen Gesundheits-Apps präsentiert. Wie man an die Informationen kommt, wir aber nicht beschrieben. Der Grundtenor ist zudem – m.E. etwas unkritisch –, dass diese Apps grundsätzlich nützen können, ohne dass dies im Einzelnen dargestellt wird.

Wem kann man das Büchlein zur Lektüre empfehlen? Eigentlich niemandem – dem Unkundigen nützt es nichts, da er nur einen oberflächlichen Eindruck erhält; der ansatzweise Kundige legt es schnell wieder, da er nichts Neues erfährt. Es ist vielleicht als Skript für den Krankenpflegeunterricht in Österreich tauglich.

Eine Rezension von Paul-Werner Schreiner
Rosenberg - Ohne moral

  
 Rosenberg, M.Ohne MoralE-Book: Rosenberg Network Verlag, 2017, 7,90 €, ASIN: B077GF8QW9Taschenbuch: Books on Demand, 2018, 408 S., 12,99 €, ISBN: 978-3746077673
 «Ohne Moral» ist der erste Krimi einer Sachbuchautorin und spielt in Managementetage eines Pfle