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Gewalt an alten Menschen<BR>Entstehungsfaktoren für Gewalt an pflegebedürftigen alten Menschen und Lösungsansätze (Rezension)

Gewalt an alten MenschenEntstehungsfaktoren für Gewalt an pflegebedürftigen alten Menschen und Lösungsansätze (Seidel, Laura )Mabuse-Verlag, Frankfurt, 2007, 104, S., 12,00 €, ISBN 978-3-938304-94-5 Rezension von: Paul-Werner Schreiner Der Band 14 der Bonner Schriftenreihe
May 25, 2013 by
Gewalt an alten Menschen<BR>Entstehungsfaktoren für Gewalt an pflegebedürftigen alten Menschen und Lösungsansätze  (Rezension)
Andreas Lauterbach

Gewalt an alten Menschen
Entstehungsfaktoren für Gewalt an pflegebedürftigen alten Menschen und Lösungsansätze (Seidel, Laura )

Mabuse-Verlag, Frankfurt, 2007, 104, S., 12,00 €, ISBN 978-3-938304-94-5

Rezension von: Paul-Werner Schreiner

Der Band 14 der Bonner Schriftenreihe „Gewalt im Alter“basiert auf einer Magisterarbeit an der Philosophischen Fakultät der Technischen Universität Chemnitz im Fachgebiet „Sozialarbeit“.

Im auf die Einleitung folgenden Kapitel werden – leider wenig differenziert – die Gewaltformen – unterteilt in „direkte Gewalt“, „strukturelle Gewalt“ únd „kulturelle Gewalt“ – näher bestimmt. Im sich daran anschließenden Kapitel werden – ebenfalls recht knapp – die rechtlichen Grundlagen der stationären Altenpflege referiert.

Im vierten Kapitel finden sich kurze Ausführungen zur Altenpflegeausbildung und etwas ausführlicher Zahlen zur Situation der Pflege alter Menschen in Menschen.

Im fünften Kapitel werden zunächst Quellen von Gewalt an alten Menschen in Altenpflegeheimen beschrieben. Diese werden festgemacht an Frustrationen – zum einen der Mitarbeiter, zum anderen der Heimbewohner. Im Weiteren wird unter der Überschrift „Schwächere Formen der Gewalt in Altenpflegeeinrichtungen“ (eine Drittel Seite) die verbale Gewalt zumindest erwähnt. Auch nicht in adäquater Weise wird hier das Thema „Fixierungen“ abgehandelt.

Das sechste Kapitel ist alten Menschen als Opfer innerfamiliärer Gewalt gewidmet.

Im siebten Kapitel werden Lösungsansätze skizziert, unterteilt in solche für stationäre Einrichtungen und solche für die familiäre Pflege. Das achte Kapitel enthält schließlich zwei Fallskizzen.

Im Anhang finden sich einige Auflistungen und Zusammenstellungen, die aus anderen Quellen übernommen wurden – einige aus dem Buch von Erich Grond „Altenpflege ohne Gewalt“.

Die Abhandlung bleibt durchweg an der Oberfläche, es wird viel referiert, an keiner Stelle wird einmal kritisch nachgefragt. Das mag für eine Magisterarbeit durchaus angemessen sein. Es stellt sich aber einmal wieder die Frage, ob jeder Qualifikationsnachweis unbedingt als Buch konserviert werden sollte – in dem vorliegenden Fall muss die Antwort negativ ausfallen. Wer sich mit dem Thema beschäftigen will, sollte zu anderen Büchern greifen.

Stürze und Sturzprävention<BR>Assessment – Prävention – Management (Rezension)
Stürze und SturzpräventionAssessment – Prävention – Management (Tideiksaar, Rein )Verlag Hans Huber, Bern, 2008, 2., vollst. überarb. und erw. Aufl., 295 S., 80 Abb., 10 Tab., 28.95 €, ISBN: 978-3-456-84570-8 Rezension von: Paul-Werner Schreiner Die Veröffentlichung vo