Skip to Content

Reporting für Verlage

Nutzung verstehen.
Kennzahlen richtig einordnen.

Ein guter Bericht unterscheidet Aufmerksamkeit, tatsächlichen Zugriff und abrechnungsrelevante Nutzung. CareLit bereitet vereinbarte Kennzahlen nach Titel und Zeitraum auf – mit klarer Definition ihrer Aussage.

Alle Zahlen in der Grafik sind frei erfundene Demonstrationswerte. Keine realen Verlagsdaten und keine Erlösprognose.

Fiktives Berichtsbeispiel mit Infokarten, PDF-Zugriffen und abrechnungsrelevanten Erstabrufen

Nicht jeder Zugriff bedeutet dasselbe.

KennzahlWas sie beschreibtWas sie nicht belegt
Infokarten-AufrufeAufrufe der bibliografischen Artikelinformation im ausgewählten Zeitraum.Keine vollständige Lektüre und keine automatisch abrechnungsrelevante Nutzung.
PDF-DownloadsErfasste Abrufe eines verfügbaren PDF im vereinbarten Auswertungsrahmen.Nicht zwingend unterschiedliche Personen; wiederholte Abrufe sind möglich.
Abrechnungsrelevante AbrufeDie nach Vertragsregeln vergütungsrelevanten Ereignisse, beispielsweise ein Erstabruf pro Kunde und Artikel.Nicht identisch mit sämtlichen PDF-Aufrufen; Regeln und Ausschlüsse sind entscheidend.
Titel- und ZeitraumvergleichVerteilung vereinbarter Kennzahlen auf Titel und Berichtszeiträume.Keine kausale Aussage darüber, warum sich Nachfrage oder Nutzung verändert hat.

So wird ein Bericht belastbar.

Die Bereitstellung erfolgt im vereinbarten Berichtsformat. Daraus folgt keine Zusage eines frei zugänglichen Self-Service-Verlagsportals.

1 · Umfang festlegen

Titel, Jahrgänge, Zeitraum und einbezogene Ereignisse definieren. Legen Sie fest, wie interne Tests, Wiederholungen und andere Ausschlüsse behandelt werden.

2 · Zahlen abgleichen

Aktivitäten und abrechnungsrelevante Ereignisse getrennt betrachten. Exportierbare Auswertungen ermöglichen die gemeinsame Prüfung vereinbarter Kennzahlen.

3 · Veränderungen besprechen

Auffälligkeiten an Inhalt, Verfügbarkeit und Kontext zurückbinden. Ein neu freigeschalteter Jahrgang ist anders zu bewerten als ein unverändertes Titelangebot.

Auffindbarkeit beginnt bei den Daten.

Eindeutige Titel, Autor:innen, DOI, Heftzuordnung und Zugangslinks unterstützen sowohl klassische Recherche als auch quellenbezogene Assistenzfunktionen. Fehlerhafte Metadaten erschweren Zuordnung und Wiederfinden.

  • Bibliografische Identität und Ausgabenangaben konsistent halten.
  • Abstracts und Schlagwörter im vereinbarten Umfang bereitstellen.
  • Original- und Zugangslinks regelmäßig prüfen.
  • Korrekturen über einen benannten Kontaktweg melden.

Häufige Fragen zum Reporting.

Sind die Berichte COUNTER-zertifiziert?

Auf dieser Seite wird keine COUNTER-Zertifizierung zugesagt. Wenn Sie bestimmte Standards oder Metriken benötigen, stimmen wir Anforderungen und verfügbare Berichtsformate vorab ab.

Kann ich aus Downloads die Zahl der Leser:innen ablesen?

Nicht ohne Weiteres. Zugriffe, unterschiedliche Konten und tatsächliche Lektüre sind verschiedene Größen. Für jede Kennzahl müssen Definition, Zählweise und Einschränkungen bekannt sein.

Wie wird die Vergütung berechnet?

Ausschließlich nach der geltenden Vereinbarung. Berichtsereignisse, Wiederholungsregeln, Ausschlüsse und Abrechnungszeitraum werden vorab geklärt; eine allgemeine Vergütung pro beliebigem Download wird nicht versprochen.

Welche personenbezogenen Daten erhalten Verlage?

Der vereinbarte Bericht soll die nötigen Nutzungsinformationen bereitstellen. Personenbezogene Einzelprofile sind kein hier zugesagter Leistungsbestandteil; Datenschutz und Vertragsregeln sind zu beachten.

Welche Entscheidungen soll Ihr Bericht unterstützen?

Wir klären mit Ihnen Kennzahlen, Auswertungsumfang und ein verständliches Berichtsformat.