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<p><span style="font-size: medium"><span style="font-family: Arial"><strong>Studieren geht über Probieren</strong></span></span><br /> <span style="font-size: small"><span style="font-family: Arial">Pflegewissenschaft und Pflegeentwicklung in der Schweiz

Studieren geht über Probieren Pflegewissenschaft und Pflegeentwicklung in der Schweiz 10 Jahre Master in Nursing Science (Ludwig, Iris (Hrsg.))hpsmedia, Hungen, 2006, 146 S., 22,95 €, ISBN 978-3-033-00979-0Rezension von: Prof. Dr. Hermann Brandenburg   Das kleine Buch dokumentie
May 25, 2013 by
<p><span style="font-size: medium"><span style="font-family: Arial"><strong>Studieren geht über Probieren</strong></span></span><br />
<span style="font-size: small"><span style="font-family: Arial">Pflegewissenschaft und Pflegeentwicklung in der Schweiz
Andreas Lauterbach

Studieren geht über Probieren
Pflegewissenschaft und Pflegeentwicklung in der Schweiz
10 Jahre Master in Nursing Science

(

Ludwig, Iris (Hrsg.)

)

hpsmedia, Hungen, 2006, 146 S., 22,95 €, ISBN 978-3-033-00979-0

Rezension von:

Prof. Dr. Hermann Brandenburg
 


Das kleine Buch dokumentiert den Beginn der pflegewissenschaftlichen Akademisierung in der Schweiz. Entscheidung dafür war die Kooperation des WE’G mit der Universität Maastricht. 1996 konnte die erste Studiengruppe mit 19 Studierenden ihr berufsbegleitendes Studium aufnehmen. Inzwischen haben drei der 98 Absolventen/-innen doktoriert, weitere 15 werden in den nächsten ein bis zwei Jahren promoviert werden. Diese Erfolgsgeschichte wird aus der Sicht der Beteiligten geschildert, wobei professionelle journalistische und fotographische Unterstützung genutzt wurde. Die Portraits lesen sich wie ein who is who der schweizerischen Pflegewissenschaft, zu nennen sind u. a. Liliane Juchli, Annemarie Kesselring, Silvia Käppeli, Ruth Quenzer, Johanna Feuchtinger, Catherine Panchaud, um nur einige Namen zu nennen. Mit Fachbeiträgen von ehemaligen Pflegewissenschaftsstudentinnen des pflegewissenschaftlichen Masterstudiums wird gezeigt, dass pflegewissenschaftliches Studium eine breite fachliche Expertise ermöglicht. Die Portraits von Frauen der ersten Stunde stehen exemplarisch und „handverlesen“ für die Pflegefachpersonen mit akademischem Hintergrund in der Schweiz. Sie waren und sehen sich alle als Pionierinnen. Die erste Generation legte den Grundstein, damit ein Pflegestudium in der Schweiz (zunächst in Kooperation mit einer ausländischen Hochschule) überhaupt möglich war. Die zweite Generation besetzte die ersten akademischen Stellen, wobei Management, Forschung und Entwicklung als Arbeitsbereiche genannt werden müssen. Für die dritte Generation stehen die Absolventinnen des Studiums „Master in Nursing Science“ WE’G/UM, die aus je einem der sechs Studiengänge stammen. Die langjährig gesammelten Erfahrungen fließen nun ein in den Aufbau der WE’G Hochschule Gesundheit. Sie ist Teil der Kalaidos Fachhochschule Schweiz, die seit Herbst 2006 einen Studiengang „Bachelor of Science in Nursing“ anbietet. Fachhochschulstudiengänge auf Masterlevel und Weiterbildungsstudiengänge sind geplant. Der Stolz und die Leistung, die damit vollbracht wurde, ist den Portraits zu entnehmen, die spannend, persönlich und engagiert geschrieben sind. Ein Satz sei aus der Festrede sei zitiert: „Erwerb von Kultur geschieht nur in Abgrenzung, in Grenzziehung gegenüber anderen Kulturen. Übertragen auf die Wissenschaften bedeutet das, dass beispielsweise die Pflegewissenschaft nur in Abgrenzung gegenüber anderen Wissenschaften ihre eigene Identität finden kann“. Dieser Satz enthält jene Erfahrung der Gründergeneration, die auch für andere Länder bedeutsam ist. Die Interdisziplinarität, die im nächsten Satz bereits zu Recht eingefordert wird, setzt eben Disziplinarität voraus. Aber die markierte Grenze ist immer Abgrenzung und Öffnung zugleich. Die Phase des interdisziplinären Diskurses hat in der Schweiz begonnen. Damit ist die Aufbauphase abgeschlossen und die Pflegewissenschaft in der scientific community angekommen.

<p><span style="font-size: medium"><span style="font-family: Arial"><strong>Pflegen lernen</strong></span></span><br /> <span style="font-size: small"><span style="font-family: Arial">Empirische Begriffs- und Theoriebildung zum Wirkgefüge von Lernen und
Pflegen lernen Empirische Begriffs- und Theoriebildung zum Wirkgefüge von Lernen und Lehren beruflichen Pflegehandelns (Fichtmüller, Franziska und Anja Walter)V&R Unipress, Göttingen, 2007, 737 S., 47,90 €, ISBN 978-3-89971-383-1Rezension von: Dr. Renate Schwarz-Govaers So einfa