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Spitalfinanzierungsmodelle für die Schweiz (Rezension)

Spitalfinanzierungsmodelle für die Schweiz (Oggier, Willy:)Verlag Paul Haupt, Bern, Stuttgart, Wien, ISBN-Nr: 3-258-06073-8, DM 65,–, CHF 58.–, ATS 475.– http://www.haupt.ch Rezension von: Katrin Althaus, Zürich Die Kostensituation im schweizerischen Gesundheitswesen zwin
May 25, 2013 by
Spitalfinanzierungsmodelle für die Schweiz

 (Rezension)
Andreas Lauterbach

Spitalfinanzierungsmodelle für die Schweiz (Oggier, Willy:)

Verlag Paul Haupt, Bern, Stuttgart, Wien, ISBN-Nr: 3-258-06073-8, DM 65,–, CHF 58.–, ATS 475.– http://www.haupt.ch

Rezension von: Katrin Althaus, Zürich

Die Kostensituation im schweizerischen Gesundheitswesen zwingt die Spitalverantwortlichen zur Entwicklung neuer Modelle, um auch künftig die Finanzierung der Spitäler sicherstellen zu können. Der Autor stellt fünf solcher Finanzierungsmodelle im Detail vor und vergleicht sie in einer übersichtlichen Darstellung hinsichtlich Vor- und Nachteilen sowie Gemeinsamkeiten und Unterschieden. Zudem wurden von ihm die diesbezüglichen Meinungen und Erfahrungen der direkt betroffenen Funktionsgruppen wie Ärzteschaft und Pflegepersonal, aber auch von Krankenversicherern und Kantonsvertretern eingeholt. Aus den Empfehlungen des Autors wird ersichtlich, dass von ihm grundsätzlich kein Modell favorisiert wird, sondern dass jedes seine Chancen und Gefahren aufweist. Das vorliegende Buch setzt zum Verständnis grundsätzlich einiges an Wissen in Gesundheitsökonomie und Betriebswirtschaft sowie über das Gesundheitswesen voraus und richtet sich somit eher an Experten und Expertinnen. Ebenso müssen grundsätzliche Kenntnisse über das KVG, aber auch über den momentanen Stand der diesbezüglichen Verhandlungen vorhanden sein, damit gewisse Empfehlungen nachvollzogen werden können. Wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, gibt das Buch eine sehr gute Orientierung bezüglich der möglichen Einführung eines neuen Finanzierungsmodells für Spitäler, die neue Wege in der Finanzierung suchen. Positiv erscheint die Tatsache, dass auch Pflegepersonal zu der Thematik Stellung nehmen konnte, ein leider eher selteneres Vorgehen. Gewisse Empfehlungen des Autoren an das Pflegepersonal sind von schonungsloser Offenheit und zwingen es, sich mit ihrer Rolle und somit ihrem Auftrag im Gesundheitswesen der Zukunft auseinanderzusetzen. Insgesamt kann das vorliegende Buch aufgrund der fachlich fundierten und umfassend dargestellten Modelle der Spitalfinanzierung und der entsprechenden Einflussfaktoren sehr empfohlen werden.
Pocket Dictionary for Nursing & Allied Health – Taschenwörterbuch Englisch für Pflegeberufe (Rezension)
Pocket Dictionary for Nursing & Allied Health – Taschenwörterbuch Englisch für Pflegeberufe (Reuter, Peter; Reuter, Christine: )Thieme-Verlag, Stuttgart, ISBN 3-13-11-84-21-3, DM 49,90 Rezension von: Andreas Lauterbach Pflege braucht eine eigene Fachsprache – daran besteht