Wenn man im Alter Hilfe braucht |
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Der sog. demografische Wandel stellt einen Aspekt der Veränderung dar, die in den meisten westlichen Industriestaaten zu beobachten ist. Die modernen Gesellschaften sind aber noch einer ganzen Reihe anderer Veränderungen unterworfen. Unmittelbare Folge des demografischen Wandels ist, dass die Familien kleiner werden. Wenig mit der Veränderung der Altersstruktur haben die vielgestaltigen Wohn- und Lebensformen sowie die nicht selten durch die beruflichen Tätigkeit erzwungene Mobilität der Menschen zu tun. Und es kommt hinzu, dass viele Menschen angesichts der vielfältigen Möglichkeiten, das Leben zu gestalten, nicht immer oder nur begrenzt bereit sind, sich dauerhaften Verpflichtungen und Zwängen zu unterwerfen. Dies gilt nicht nur für junge Menschen, sondern ebenso für ältere und alte.
Auch wenn Alter nicht gleichbedeutend ist mit Defizit und Hilfebedürftigkeit - die Mehrheit der alten Menschen leben vollkommen selbstständig -, kann doch nicht übersehen werden, dass die Wahrscheinlichkeit, auf Hilfe angewiesen zu sein, mit zunehmendem Alter steigt. Dies bedingt vor dem Hintergrund der nicht mehr so ohne weiteres und selbstverständlich gegebenen Versorgung in der GroÃfamilie, dass seitens des in der Gesellschaft vorhandenen Sozialsystems Hilfen angeboten werden müssen. Es gibt vielfältige Hilfen. Allerdings sind die Angebote auf Grund der mitunter nicht transparenten Zuständigkeiten und der verzettelten und wenig klar strukturierten Anbieterszenerie für den Nachfrager nicht immer ganz erreichbar.
Vor diesem Hintergrund ist das vorliegende Büchlein mit dem Untertitel "Welche Hilfe gibt es wo?" sehr hilfreich. Es wird informiert über
- Ambulante Hilfen
- Alternative Wohnformen - Selbstständiges Leben Trotz Hilfebedarf
- Teilstationäre Hilfen - Ein Hort für Senioren
- Kurzzeitpflege
- Vollstationäre Pflege - Wenn ständig professionelle Hilfe benötigt wird
- Die Pflegeversicherung
- Vollmachten, Patientenverfügung und Betreuungen
- Beratungs- und Anlaufstellen.