Autor*innen: Leinemann, V. ; Marqueses, D. | Zeitschrift: Pflegewissenschaft | Jahrgang: 28 | Heft: 2 | Seiten: 67 bis 76 | Erscheinung: 11.05.2026 | DOI: doi.org/jve2bb33
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Abstract
Weltweit steigen Krebserkrankungen stetig an, mit einer prognostizierten Zunahme von fast 50% bis 2040. AML ist eine der Krebsarten, die besonders schnelles Handeln und sofortige Therapieentscheidungen erfordert. Das Ziel dieses narrativen Reviews bestand darin, den Entscheidungsprozess der Therapieauswahl für Patient*innen zu beleuchten. Es wurde eine systematische Literaturrecherche in den Datenbanken Pubmed, CINAHL, LIVIVO, Cochrane Library und Web of Science durchgeführt. Bei der Datensynthese wurden die Hauptkategorien Diagnose-Schock, Wünsche und Sorgen der Patient*innen, Kommunikation und Entscheidungshilfen gebildet. Die Diagnose AML stellt für Patient*innen häufig einen Schock dar. Patient*innen fühlen sich von der Komplexität der Informationen überfordert. Es besteht ein deutlicher Bedarf an klarer Kommunikation und effektiven Entscheidungshilfen. Die Kommunikation zwischen Mediziner*innen und Patient*innen ist oft unzureichend. Entscheidungshilfen zeigten eine Verbesserung des Verständnisses und der Zufriedenheit der Patient*innen mit dem Entscheidungsprozess.
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