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Agnes Karlls Verortung in der kaiserzeitlichen Frauenbewegung und die Folgen für ihr Berufsverständnis Eine kritische Literaturanalyse

Autor*innen: Dr. Scholz, I.   |   Zeitschrift: Geschichte der Gesundheitsberufe   |   Jahrgang: 12   |   Heft: 1   |   Seiten: 16 bis 23   |   Erscheinung: 26.03.2026


Abstract

In der bisherigen pflegegeschichtlichen Literatur wurden bestimmte Haltungen der gemäßigten Frauenbewegung des ausgehenden 19. Jahrhunderts in Deutschland sehr kritisch bewertet, insbesondere das Konzept der „geistigen Mütterichkeit“. Der Beitrag zeigt, wie Agnes Karll (1868 – 1927) als Mitbegründerin der Berufsorganisation der Krankenpflegerinnen Deutschlands um 1900 von der Frauenbewegung ihrer Zeit geprägt war und welche Auswirkungen dies auf das berufliche Selbstverständnis hatte, etwa bezogen auf die Unterordnung der Pflege unter die Ärzteschaft. Dafür werden die damaligen intellektuellen Konzepte im Kontext ihrer Zeit untersucht.


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