Autor*innen: Kuttler,l. ; Bärlocher, A. ; Weydmann, N. | Zeitschrift: Dr. med. Mabuse | Jahrgang: 51 | Heft: 2 | Seiten: 76 bis 79 | Erscheinung: 11.05.2026 | DOI: DOI: 10.3936/dmm_artid47763393
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Abstract
Die Gleichzeitigkeit und Verwobenheit gegenwärtiger Krisen, häufig als Polykrise bezeichnet, prägt zunehmend das Erleben junger Menschen. Studien weisen darauf hin, dass insbesondere junge Frauen eine erhöhte Vulnerabilität für die negativen Auswirkungen der Polykrise auf das psychische Wohlbefinden aufweisen. Der vorliegende Beitrag beleuchtet anhand qualitativer Interviews mit fünf jungen Studentinnen unterschiedlicher Fachrichtungen, wie sich die Polykrisenlage im individuellen Erleben und dem psychischen Wohlbefinden niederschlägt. Die Ergebnisse zeigen ausgeprägte emotionale Reaktionen sowie innere Spannungsfelder. Bewältigungsstrategien sind häufig emotionsorientiert und werden überwiegend auf individueller Ebene umgesetzt.
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